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Jazzfrühschoppen am 11. August 2013

Der diesjährige Jazz- Frühschoppen auf dem Mühlenanger in Stadtoldendorf zeigte sich wieder als ein echter Besuchermagnet. Bereits vor Beginn um 11:00 Uhr waren die Sitzplätze gut gefüllt, wenig später waren kaum freie Plätze zu finden. Und es passte wieder einmal alles zusammen: das Umfeld, das Wetter, die Versorgung, eine gut aufgelegte  Band und ein erwartungsfrohes Publikum. Die Original Sleepy Town Jazz Band ließ dann natürlich die Besucher nicht warten und startete gleich vor der offiziellen Begrüßung durch Jörg Hagenstein, den1. Vorsitzenden des Musik- und Kulturverein Stadtoldendorf, in ihren 1. Set mit einem der frühen Ragtime Titel “Bill Bailey“.ausgewogenen Programm, wie ja in der Ankündigung versprochen, ging es weiter. Ein guter Mix zwischen schwungvollen und bedächtigen Songs wurde den Zuhörern geboten. Nun sind es ja immer noch die beliebten und allseits bekannten „alten“ Titel, bei denen das Publikum zum Mittun angeregt wird und die dann eben auch mit besonderem Applaus belohnt werden. Und wenn im 2. Set mit „Where’s that tiger, Hold that tiger“  eben der Tiger Rag erklingt, der erste Jazztitel der Musikgeschichte, der 1917 auf Platte eingespielt wurde, hat der Rhythmus von den meisten Anwesenden auf dem Mühlenanger bereits Besitz ergriffen. Und nicht nur von den Besuchern, nein auch die Damen und Herren, die die ganze Zeit über für das leibliche Wohl der Gäste sorgen, swingen mit. Natürlich werden die Soli der einzelnen Musiker mit gebührendem Applaus gewürdigt. Wobei eben jeder Einzelne der Musiker sich zum Einen mit seinem Instrument solistisch hervortut, sich aber alle letztendlich in den Gesamtkontext der Band einbringen, und so für den stimmigen Sound sorgen. Sei es Georg Heisker mit Gitarre, Banjo und Gesang, Hans Hävker mit satter Dixielandposaune, Peter Hein, Trompete, Wilfried Steinmetz, Klarinette und natürlich Gesang, Roland Berthold am Schlagzeug und nicht zu vergessen Wolfram Bartels am Piano und Rainer Paulicke am Bass, die beide den Musikern den nötigen soliden Background geben. Die Spielfreude der Band steckte an und so nimmt es nicht wunder, dass bei „Down by the Riverside“ bereits die Mehrzahl der Besucher mit singt. Fast unmerklich und viel zu schnell verging die Zeit des diesjährigen Jazzfrühschoppens. Aber wenn auch das Publikum mit einer jazzigen Portion „Ice Cream“ auf den Nachhauseweg geleitet werden sollte, ließ es doch nicht zu, dass Punkt 14:00 Uhr die Instrumente eingepackt wurden. Ohne Zugaben durfte die beliebte Sleepy Town Jazzband den Platz nicht verlassen. Als Fazit kann man wirklich nur feststellen: eine tolle Band hat ihr Publikums begeistert und gemeinsam haben alle wieder für ein klasse musikalisches Erlebnis und einen erfolgreichen Jazzfrühschoppen gesorgt.   

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